Ausstellung “Zerstörung und Erlösung”
Am 22. Juli lud der Verein Puerto Alegre zur Vernissage um 17:00 Uhr in die St.-Marien-Kirche ein. An der Eröffnung der Ausstellung „Zerstörung und Erlösung“ wirkten mit: Jochen Schmidt, Friedensbibliothek/Antikriegsmuseum Berlin, Carmen Winter, Autorin und Hermann Naehring, Perkussionist.
Die Ausstellung der Friedensbibliothek, des Antikriegsmuseums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist vom 22. Juli bis zum 02. September 2025 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr in der St.-Marien-Kirche zu sehen (außer montags).
Die Ausstellung „Zerstörung und Erlösung“ beleuchtet drei Biografien: Franz Jägerstätter, Kurt Kretschmann und Heinrich Böll. Ihr Leben und Wirken für eine gottgewollte, humanistische und friedliche Welt in Zeiten von Faschismus und Krieg geht über das Erschütterliche hinaus und weckt im Blick auf die gegenwärtigen Konflikte und Kriege Mut zum Widerstehen. Der Titel der Ausstellung geht auf den US-amerikanischen Rabbiner und Philosophen Abraham Joshua Heschel zurück: „Der Mensch muss lernen, dass der Sinn des Lebens ist, Beispiel zu sein. Ein Mensch sollte sich selbst immer so sehen, als sei die Welt halb schuldig und halb verdienstvoll. Eine einzige Tat kann die Waage der ganzen Welt zur Seite des Verdienstes oder zur Seite der Schuld neigen. Jeder Mensch hat zu allen Zeiten Teil an der Zerstörung oder an der Erlösung der Welt“.
Zur Ausstellung, gezeigt 80 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges, ist aus Anlass des Hiroshimatages, mit dem US-amerikanischen Atombombenabwürfen am 6. und 9. August 1945 auf Hiroshima und Nagasaki, noch ein Teil der Ausstellung „Sehr kleine Atombomben“ angefügt.
Die Vernissage stand am Anfang von weiteren Begleitveranstaltungen zum Ausstel-lungsprojekt des Vereins und ist ein Teil des Fairen Interkulturellen Sommers. Die Finissage der Ausstellung findet am 2. September 2025 um 17.00 Uhr in der St.-Marien-Kirche statt.